Welche Pfeffersorten gibt es?

Am häufigsten kommen diese Varianten vor:

Schwarzer Pfeffer: die unreifen, grünen Beeren werden in der Sonne getrocknet. Ganz sind die Körner schwarz und schrumpelig, gemahlen sollte der Staub (hell)grau sein. Grob gehackt wird er auch als Mignonette bezeichnet. Der Geschmack ist scharf. Passt zu Fleisch, Salaten, Soßen etc.

Weißer Pfeffer: Bei der Ernte sind die Beeren voll ausgereift. Sie werden eingeweicht und geschält. Weißer Pfeffer schmeckt milder als schwarzer Pfeffer und passt zu hellem Fleisch und Soßen.

Telly Cherry Pfeffer: Diese Sorte stammt aus Indien, die Beeren werden erst gepflückt, wenn sie sehr reif sind. Er ist schärfer als schwarzer Pfeffer, fast schon beißend mit einer harzig-fruchtigen Note. Passt zu dunklem Fleisch, Wild, dunkler Schokolade, Marmeladen etc.

Grüner Pfeffer: Die noch grünen Körner werden in Salz- oder Essiglake eingelegt oder gefriergetrocknet. Grüner Pfeffer ist mild und sehr aromatisch. Passt zu Kotelett, Erdbeeren, Marinaden etc.

Rosa Pfeffer: Die Beeren sind fast ausgereift. Sie stammen vom brasilianischen Pfefferbaum, gehören also zu einer anderen Spezies als der „echte“ Pfeffer. Sie schmecken süßlich-scharf, in großer Menge können sie toxisch wirken. Passt zu Dips, Fleisch, Salaten etc.

Ist Piment auch ein Pfeffer?

Als Piment bezeichnet man die Früchte de Nelkenpfefferbaums, er gehört zu den Myrtengewächsen. Sein Geschmack ist eine Mischung aus Pfeffer, Muskat und Nelken, er ist milder als Pfeffer und passt besonders gut zu Weihnachtsgebäck, aber auch in Sauerkraut oder Pasteten.