Als Analogkäse bezeichnet man ein Käseimitat, das aus Bakterien, Milch- oder Sojaeiweiß, Pflanzenöl, Farb- und Aromastoffen, Emulgatoren und Salz besteht. Analogkäse ist günstiger in der Herstellung und reift schneller als „echter“ Käse. Er darf in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden und muss nicht als Käseimitat ausgewiesen werden. Laut GMO-Verordnung 1234/2007 der EU darf er das auch gar nicht, da er nicht aus echter Milch hergestellt wurde. Steht also Käse oder eine Käsesorte auf der Zutatenliste, kann man davon ausgehen, dass echter Käse verwendet wurde. Finden sich stattdessen nur die Begriffe „Aromastoffe„, „Pflanzenöl“ etc. auf der Zutatenliste eines „käsehaltigen“ Produkts, ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit die Umschreibung für Analogkäse, also Käseimitat.

Dieses Käseimitat ist leicht zu erkennen. Echter Analogkäse nicht immer

Als Analogkäse bezeichnet man Käseimitat, u. a. aus Pflanzenöl und Aromastoffen