Was: Die Bienen von Imkerin Dorothea Bogs sammeln ihren Nektar und ihre Pollen in den verschiedenen Stadtteilen Hamburgs sowie im Grenzbereich zu Schleswig Holstein. So zerschmilzt jedes Mal ein einzigartiges Stück Stadt oder Landschaft auf Ihrer Zunge, wenn Sie in ein Brötchen, bestrichen mit der süßen Spezialität „Hamburger Hanse-Honig“ von Gut Wulfsdorf

Echte Bienen, echte Waben: Hamburger Hanse-Honig

Hamburger Hanse-Honig wird unter Bioland-Kriterien hergestellt. Quelle: Gut Wulfsdorf

beißen. Die Geschmacksvielfalt stammt von jeder Menge unterschiedlicher „Landeplätze“, die die Bienen ansteuern. So ermittelte beispielsweise eine Pollenanalyse der Ernte 2012, dass 53 % der Pollen von Linde, Weißklee und Edelkastanie stammen. Die restlichen 47 % setzen sich aus 20 weiteren Pflanzenpollenarten zusammen, z. B. Laucharten, Vergissmeinnicht, Kiefern, Johanniskraut, Raps, Schafgarbe, Liliengewächse oder Astern.

Die Imkerei für den Hamburger Hanse-Honig wird nach den strengen Richtlinien von Bioland auf den Feldern ökologischer Landwirtschaft betrieben, um nicht nur die Imkerei, sondern auch die Bienenweide möglichst ökologisch zu halten. Damit nicht genug: Imkerin Dorothea Bogs möchte 2015 zusätzliche Untersuchungen, z. B. auf Pyrrolizidinalkaloide (sekundäre Pflanzenstoffe, die gebildet werden, um Fraßfeinde abzuwehren) durchführen, um die Qualität ihres Honigs zu sichern. Und auch das Gut profitiert, denn die Bienen sammeln Honig und bestäuben damit auch Kultur- bzw. Gemüsepflanzen. Dank des Bioland-Prüfsiegels können Honigfreunde sicher sein, dass keine Rückstände von Behandlungsmitteln gegen die Varroamilbe zu finden sind. Im Winter erhalten die Bienen ökologisches Futter und die Wachserneuerung geschieht regelmäßig. Darüber hinaus soll in 2015 eine Bienen-Sauna dafür sorgen, dass die Bienenvölker nicht von der Varroamilbe befallen werden, die als Hauptverursacher des massenhaften Bienensterbens gilt.

Wer: Davon, auf dem Gut Wulfsdorf ihre Imkerei zu betreiben, war für Dorothea Bogs schon lange ein Traum. Seit 2012 beherbergt sie nun in einem Container neben dem Gemüselager ihre Imkerei. Der größte Teil ihrer Bienen steht inzwischen auf dem Gut, wo auch der Honig verarbeitet wird. Eine Auswahl wird im Hofladen oder auf Märkten verkauft. Zweimal im Jahr bietet Dorothea Bogs zudem auf Gut Wulfsdorf Veranstaltungen für Kinder rund um die Biene und den Honig an. Seit 2015 gibt es zudem das Projekt Bienenpatenschaften, bei dem jeder Interssierte eine Biene „adoptieren“, dabei vieles über diese Tiere lernen kann – und natürlich auch Honig bekommt.

Wo: www.hamburger-hanse-honig.de (Shop folgt, Anfragen gerne per Mail)

Zum Rezept von Hanse-Honig